Grundlagen der Stereoskopie

Die Welt um uns ist räumlich – die Bilder sind flach!

Schade eigentlich! Die dritte Dimension wird uns von den meisten Medien vorenthalten. Das war nicht immer so.

 

 Abbildung: Stereoskop

In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts war das Betrachtenvon räumlichen Bildern bereits der Hit bei der Bevölkerung.

Stereoskopie (aus dem Griechischen: stereos = räumlich, skopein = sehen) ist das Schlüsselwort. Es bezeichnet das Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von raumgetreuen Bildern. Häufig auch als Raumbild- oder oberflächlich als 3D-Verfahren bezeichnet.

Stereoskopie ist die faszinierendste Spielart der Fotografie und der Schlüssel zu einem optischen „AHA“ Erlebnis. Das Fantastische an der Stereoskopie ist die Tatsache, dass man sich im Bild quasi umsehen kann und wirklich alles in dem Bild wahrnehmen kann: die Dinge im Vordergrund, im Mittelgrund und im Hintergrund. Man schaut quasi durch ein Fenster.

Was nach Zauberei aussieht, ist nämlich keine: Es werden bloß die Bedingungen für das räumliche Sehen nachgeahmt.